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Ägypten - Land der Pharaonen & Götter mit monumentalen Bauwerken aus vergangener ZeitDie Arabische Republik Ägypten ist mit einer Fläche von über 1 Million km² fast doppelt so groß wie die Bundesrepublik Deutschland. Von dieser Fläche sind jedoch nur etwa 6% bewohnt. Der größte Teil des Landes besteht aus Wüste. Lebensader des Landes ist die Stromoase des Nils. Hier lebt der größte Teil der über 61 Millionen ägyptischen Bürger. Die Landessprache ist arabisch, der Islam ist die Staatsreligion. Kairo, die größte Stadt der arabischen Welt und die Hauptstadt Ägyptens. |
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Unser Tipp:Die angenehmsten Reisezeiten für die Gebiete am Nil, Nil-Delta und an der Mittelmeerküste liegen für Badeurlauber zwischen Mai und September. Für Freunde der Rundreisen empfehlen wir die Zeit von September bis November oder Februar bis April.
Wer es etwas heißer mag, fliegt im genannten Zeitraum von Mai bis September ans Rote Meer, alle anderen weichen auf die übrigen Monate aus, denn das Klima verspricht herrliches Badewetter fast das ganze Jahr über. |
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TauchenAquarius Tauchschule:
Für Schnorchler und Taucher ist das Rote Meer das wahre Paradies. Die leicht zugänglichen Korallenriffe gehören zu den faszinierendsten der Welt. In den ausgedehnten Korallenbänken, Lagunen und Unterwassergärten wimmelt es von Scharen unterschiedlichster Meerestiere. Die Sonne scheint nahezu das ganze Jahr, das funkelnde Meer ist warm und das Wasser ist kristallklar. Das rote Meer erstreckt sich mit einer Länge von 1.930 km und einer Tiefe bis zu 1.850 m. Die zerklüfteten Wände der Korallenriffe bieten Lebensraum für eine Vielzahl farbenprächtiger Korallenfische. In den geschützten Lagunen gibt es eine wunderbare Vielfalt von Algen und Seegräsern. Auch fantastische Wracks ziehen Taucher für Ihre Unterwasseraufnahmen in ihren Bann. Die Tauchbasis, Aquarius Diving Center, liegt direkt in der Hotelanlage im Palm Beach Resort in Hurghada. Das qualifizierte und geschulte Personal garantiert einen angepassten Service für Taucher, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen. Für alle Gäste, die in einem anderen Hotel in Hurghada, außer dem Palm Beach untergebracht sind, besteht ein kostenloser Transfer zum Tauchzentrum. Für Gäste außerhalb von Hurghada wird eine Transferpauschale von 5,- EUR erhoben. Die Tauchbasis bietet Lehrgänge und Tauchkurse nach dem PADI–Ausbildungsprogramm an, wobei Sie hier eine Tauglichkeitsbescheinigung bei Beginn des Kurses vorlegen müssen. Es besteht die Möglichkeit, eine komplette Ausrüstung zu mieten. Tauchgäste sind über eine Tauchversicherung abgesichert. |
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KairoDie Hauptstadt Ägyptens ist mit rund 16 Millionen Einwohnern eine der größten Metropolen der Welt, die sich am Eingang des Nildeltas im Norden des Landes befindet. Kairo ist aber auch eine uralte islamische Stadt mit unzähligen Moscheen. Ihre heutige Bezeichnung Al-Kahira - "die Siegreiche“ trägt sie seit 969. Bekannt sind vor allen die Alabastermoschee, die in der Zitadelle von Kairo liegt, und die 879 errichtete Ahmed-ibn-Tulun-Moschee, die größte Moschee Kairos und die drittgrößte der Welt. Studenten aus der gesamten islamischen Welt studieren in der Azharmoschee und -universität. Unbedingt besuchen sollte man das Ägyptische Museum. Es wurde 1857 von dem französischen Ägyptologen Auguste Mariette gegründet. Er wollte damit, und mit der Gründung einer Altertümerverwaltung, die hemmungslose Ausfuhr von ägyptischen Antiquitäten unterbinden. Sein Grab befindet sich vor dem Museum. Sein Ziel hat er erreicht, das Ägyptische Museum verfügt heute über die größte und vollständigste Sammlung ägyptischer Altertümer. Mittlerweile ist der Platz so knapp geworden, dass ein Neubau in der Nähe der Pyramiden geplant ist. Die Stücke stammen aus allen Epochen der ägyptischen Geschichte, viele sind einzigartig, nur wird man leider bei einer normalen Museumstour nie alle sehen können (es sind mehr als 40.000 Exponate ausgestellt). Höhepunkt der Sammlung ist ohne Zweifel die Tutanchamun-Ausstellung mit der massiven Goldmaske des Pharao und anderen wertvollen und schönen Stücken aus dem im Jahre 1922 im Tal der Könige endeckten Grab. In den Straßen der Stadt herrscht ein buntes und chaotisches Treiben. Verschiedene Gerüche von Gewürzen und orientalischen Düften ziehen einen in den Bann und laden zu einem Bummel über die zahlreichen Basare ein. Das Angebot an Schmuck, Lederwaren und Tüchern ist sehr groß und ein beliebtes Andenken für Zuhause. Trotz des Gedränges findet man in den Cafés der Innenstadt gemütliche Menschen, die den Tag bei Tee und Wasserpfeife genießen. Tauchen Sie ab in das Innere der Pyramiden, wandeln Sie in den geheimnisvollen Gängen und lassen Sie sich von den Geschichten der alten Pharaonen verzaubern. |
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| Monat | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | | Temperatur Tag | 20 | 22 | 25 | 29 | 33 | 35 | 36 | 35 | 33 | 31 | 26 | 21 | | Temperatur Nacht | 8 | 9 | 11 | 14 | 17 | 20 | 22 | 22 | 20 | 18 | 14 | 10 | | Sonnenstunden | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 12 | 12 | 11 | 10 | 8 | 7 | | Regentage | 1 | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | |
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Die Pyramiden und der Sphinx von Gizeh Auf der Hochebene von Gizeh befinden sich die Wahrzeichen Ägyptens schlechthin: der majestätische Sphinx mit seinem unergründlichen Gesichtsausdruck und die drei großen Pyramiden. Obwohl die Pyramide des Chepren (auch als Khefren-, Chefren- oder Kephrenpyramide bezeichnet) am höchsten erscheint, da sie auf einer natürlichen Erhebung liegt, ist doch die Cheopspyramide, die berühmte "Große Pyramide". Von den sieben Weltwundern der Antike hat nur sie der Zeit getrotzt. Die dritte und kleinste Pyramide der Gruppe ist die Mykerinospyramide. Dazu kommen noch einige kleinere sogenannte Königinnenpyramiden. Einst betrug die Höhe der Cheopspyramide 146 Meter und die gesamte Fläche war mit Kalkstein ummantelt. Diese Verkleidung wurde im Mittelalter als Steinbruch benutzt, heute ist lediglich an der Spitze der Chefrenpyramide ein Stück der alten Verkleidung erhalten. Die gewaltige Bauleistung beeindruckte schon die Menschen im Altertum, so z.B. den griechischen Historiker Herodot, der Ägypten besuchte. Nach seinen Angaben arbeiteten 100.000 Menschen mehr als 20 Jahre am Bau der Großen Pyramide. Gigantisch muss auch der Weg zur Pyramide und der Taltempel des Cheops, sein altägyptischer Name war übrigens "Khufu", sein. Sie sind jedoch weitgehend zerstört oder überbaut. In den fünfziger Jahren stieß man in der Nähe der Cheopspyramide auf eine Bootsgrube, in der sich ein 40 Meter langes hölzernes Boot, das in seine Einzelteile zerlegt war, befand. Das Boot wurde rekonstruiert und ist heute in einem eigenen Museum zu besichtigen. Bei späteren Untersuchungen wurden noch weitere Bootsgruben entdeckt, die bisher nicht ausgegraben wurden. |
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Beeindruckend ist auch die Große Sphinx. Zwar wurde das Gesicht im Laufe der Jahrhunderte schwer beschädigt, unter anderen durch die Mameluken, die es als Übungsziel für ihre Kanonen benutzen, aber der seltsame und irgendwie geheimnisvolle Ausdruck hat sich erhalten. Schon im alten Ägypten war die Sphinx mehrmals bis zum Hals im Sand versunken und musste freigelegt werden. Rätselhaft ist auch, wessen Darstellung die Sphinx ist, und ob sie nicht vielleicht lange vor den Pyramiden entstand. Noch immer gibt das Plateau von Gizeh uns Rätsel auf. Wurde Cheops jemals in seiner Pyramide begraben? In der Königskammer fand sich zwar ein Granitsarkophag, aber dieser war schon leer, als im Mittelalter der Kalif Mamun einen Eingang in die Pyramide brechen ließ, durch den man noch heute das Innere betritt. Auch die ungewöhnliche Architektur im Inneren der Großen Pyramide und die sogenannten Luftschächte haben immer wieder Spekulationen genährt. Selbst die Pyramidenform an sich ist zu einer okkulten Wissenschaft, der "Pyramdiologie", geworden. |
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SakkaraEinige Kilometer von Gizeh entfernt, erstreckt sich in Sakkara über mehrere Kilometer die Begräbnisstätte der antiken Stadt Memphis. Bereits während der 1. Dynastie wurden hier Gräber errichtet. Hier stieß man auch auf Spuren der ersten Pharaonen Ägyptens, unter ihnen der legendäre Narmer. Besonders bekannt ist jedoch die Stufenpyramide des Djoser (3. Dynastie). Es ist der erste große Steinbau Ägyptens und die älteste Pyramide überhaupt. Ihre Errichtung wird dem genialen Architekten und Universalgenie Imhotep zugeschrieben. Imhotep wurde später als Gott verehrt. Sein Grab ist bis heute nicht gefunden worden, man vermutet es jedoch ebenfalls in der Umgebung von Sakkara. Er wich zum ersten Mal von der bis dahin in Ägypten gebräuchlichen Grabform der Mastaba, einer niedrigen Lehmziegelkonstruktion, ab und entschied sich für die klassische Pyramidenform. Die Analyse des Bauwerks hat sechs Bauplanveränderungen ergeben. Zunächst wohl nur vierstufig geplant, erreichte die Pyramide schließlich sechs Stufen und eine Höhe von 61 Metern. Umgeben war die Stufenpyramide von einem Tempelbezirk, der seit mehreren Jahrzehnten rekonstruiert wird. Die Architektur ahmt in Stein die realen Gebäude nach (Schilfbündel und ähnliches). Innerhalb dieses Bezirkes befand sich der Totentempel des Djoser. Bemerkenswert ist hier der sogenannte Serdab. In diesen Raum kann man durch zwei Löcher in Augenhöhe auf eine Statue des Königs (heute nur noch eine Kopie) blicken. Ursprünglich sollte jedoch der verstorbene König in Gestalt der Statue aus diesem Raum hinausblicken. Weiter findet man im Tempelbezirk mehrere Anlagen, die dem Sed-Fest des Herrschers dienten. Das Sed-Fest wurde nach 30 Jahren Regierungszeit durchgeführt und diente der rituellen Erneuerung des Herrschers. Er musste jedoch auch seine Leistungsfähigkeit bei einem Langlauf beweisen. In der Pyramide des Unas (Ende der 5. Dynastie) wurden zum ersten Mal Hieroglyphen zur Ausschmückung verwendet. Es handelt sich um die sogenannten "Pyramidentexte", die sich mit der Vergöttlichung des Pharaos nach seinem Tod beschäftigen. |
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LuxorEin Besuch in Luxor gehört zu den Höhepunkten eines Ägyptenaufenthaltes. Nirgendwo sonst in Ägypten finden sich so viele imposante Denkmäler wie hier. Unbedingt erleben sollte man die Ton- und Lichtshow im Karnak-Tempel. Einst befand sich hier die altägyptische Stadt Waset, von den Griechen Theben genannt. Lange Zeit war sie die Hauptstadt und religiöses Zentrum Ägyptens. Von der Stadt, die größtenteils aus Lehmziegeln errichtet wurde, blieb nichts erhalten. Die aus Stein errichteten Tempelanlagen haben jedoch die Zeit überdauert. Und auch die Nekropole der Stadt und das Tal der Könige auf der anderen Seite des Nils, heute Theben-West genannt, sind stumme Zeugen der einstigen Großstadt. |
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Der Luxor-Tempel war dem Gott Amun geweiht. Eine 3 km lange Sphingenallee verband ihn mit dem Karnaktempel. Einmal im Jahr während des Opet-Festes besuchte die Statue des Amun von Karnak über diesen Prozessionsweg den Luxor-Tempel. Gut erhaltene Reste der widderköpfigen Sphingen (der Widder war Amuns heiliges Tier) sind noch heute zu sehen. Erbaut wurde der Tempel zum größten Teil von Amenophis III. und Ramses II. Veränderungen fanden jedoch bis in die griechisch-römische Zeit hinein statt. Später wurde der Tempel als christliche Kirche benutzt. Heute befindet sich eine kleine Moschee in den Ruinen des Tempelhofes. Umgeben war der Tempel, wie fast alle klassischen ägyptischen Tempelbauten von einer hohen Mauer. Betreten konnte man ihn durch die Pylone, abgeschrägte Mauern, mit einem Tor in der Mitte. Der Eingang zum Tempel wird von zwei riesigen Sitzstatuen Ramses des Großen und einem Obelisken flankiert. Der dazugehörige zweite Obelisk befindet sich heute in Paris auf dem Place de la Concorde. Während der pharaonischen Zeit war der Luxor-Tempel derart mit Statuen überfüllt, daß öfters "aufgeräumt" werden musste. Die überzähligen Bildnisse wurden in den Tempelhöfen vergraben. Mehrere dieser Gruben, als "Cachettes" bezeichnet, wurden bis heute im Luxor- und im Karnak-Tempel entdeckt. Die schönsten Funde kann man im Luxormuseum besichtigen. |
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| Monat | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | | Temperatur Tag | 23 | 26 | 30 | 35 | 40 | 40 | 40 | 40 | 39 | 37 | 31 | 25 | | Temperatur Nacht | 5 | 7 | 10 | 15 | 21 | 20 | 23 | 23 | 22 | 18 | 12 | 7 | | Sonnenstunden | 7 | 7 | 8 | 10 | 11 | 12 | 13 | 12 | 12 | 11 | 10 | 7 | | Regentage | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | |
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Der Karnak-Tempel Die Tempelstadt von Karnak ist vielleicht der größte religiöse Komplex der Welt. Hier wurden die Götter Amun, Mut und Chons, die thebanische Triade, verehrt. Über 2000 Jahre lang wurde an diesem Tempelkomplex gebaut, Teile wieder abgerissen und neu gebaut. Wohl kein Besucher kann sich der Erhabenheit und Schönheit dieser Tempelanlage entziehen. Die größten ägyptischen Pharaonen haben hier ihre Spuren hinterlassen und selbst weniger bekannte Herrscher haben ihren Beitrag geleistet. Schon beim Betreten des Tempels durch den ersten Pylon fällt der Blick auf eine einzeln stehende Säule mit einer Höhe von 21 Metern. Einst standen hier 10 dieser gigantischen Stützen, errichtet vom Pharao Taharqa. Doch noch gewaltiger ist die große Säulenhalle, errichtet von Sethos I. und Ramses dem Großen. 134 Säulen bilden eines der großartigsten Bauwerke der Menschheitsgeschichte. Und weiter reiht sich Pylon an Pylon, zehn waren es insgesamt. Dazwischen Obelisken, Heiligtümer und Statuen, der heilige See und von Reliefs bedeckte Mauern. Bemerkenswert ist jedoch, dass alle diese Bauten den Göttern und den Priestern vorbehalten waren. Das Volk hatte keinen Zutritt zur Tempelanlage und bekam das Götterbild nur während der jährlichen Prozessionen zu sehen. |
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Theben WestGegenüber von Luxor, auf der westlichen Seite des Nils, beginnt das Reich der Toten. Schon von weitem grüßt das thebanische Gebirge mit seiner höchsten Spitze, dem pyramidenförmigen El-Qurn. Auf einer riesigen Fläche erstrecken sich hier Totentempel und Grabanlagen des alten Ägypten. Wie Wächter thronen die beiden gewaltigen Memnonskolosse in der Ebene. Sie sind die einstigen Überreste vom gigantischen Totentempel Amenophis III. Ein Erdbeben beschädigte sie kurz vor der Zeitenwende. Seitdem erzeugte die nördliche Statue bei Sonnenaufgang klagende Töne. So wurden die Kolosse schon in der Antike zu Touristenattraktionen. Seit einer Reparatur durch den römischen Kaiser Septimus Severus im Jahr 199 ist der Koloss jedoch verstummt. Hauptanziehungspunkt für die Ägypten-Besucher ist jedoch das Tal der Könige. Als erster Pharao ließ sich hier Thutmosis I. begraben, nach dem Vorbild Amenophis I., der in der Nähe ein geheimes Felsengrab anlegen ließ. Man erhoffte sich durch die versteckte Lage mehr Schutz für die Königsgräber, doch diese Erwartung sollte sich als falsch erweisen. Alle bisher entdeckten Gräber waren geplündert und selbst im 1922 entdeckten Grab des Tutanchamun hatten Grabräuber ihre Spuren hinterlassen. Die Plünderungen fanden schon während des Neuen Reiches statt, wie uns die damaligen Gerichtsprotokolle verraten. Um die Mumien zu schützen, wurden die Überreste der Pharaonen schließlich von loyalen Priestern in nächtlichen Aktionen eingesammelt. Die Mumien wurden restauriert, also in neuen Binden gewickelt. Die kostbaren Beigaben, ja selbst der goldene Überzug der Sarkophage wurden entfernt, um keine weitere Begehrlichkeit zu wecken. Dann wurden die Mumien in ein geheimes Versteck gebracht. Mehrere Jahrtausende waren die Mumien hier in Sicherheit, bis ein Grabräuber sie 1875 fand. Doch er konnte das Geheimnis nicht lange für sich behalten und rief so die Altertümerverwaltung auf den Plan. 1881 konnten die Mumien von Pharaonen wie Ramses II. und Sethos I. schließlich in das ägyptische Museum nach Kairo überführt werden. Bis heute sind über 60 Gräber gefunden wurden und man kann davon ausgehen, dass noch einige Gräber verschollen sind. Die letzte große Entdeckung im Tal ist das 1995 wiedergefundene Grab mit der Nummer 5, hier waren die Söhne Ramses des Großen begraben. Das Grab enthält eine Vielzahl von Kammern und ist bis jetzt noch nicht vollständig ausgegraben. Es ist also möglich, dass bei den Arbeiten noch sensationelle Funde gemacht werden. Obwohl das Grab des Tutanchamun das berühmteste ist, kann es doch mit der Größe und der Vielfalt der Reliefs und Wandmalereien der anderen Königsgräber nicht mithalten. |
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Weniger bekannt sind die zahlreichen Privatgräber der Adligen und das Tal der Königinnen. Hier, in einem Nebental wurden vor allem die königlichen Kinder begraben. Besonders hervorzuheben ist das Grab der Nefertari, der Gemahlin Ramses II. Die Wandmalereien gelten als die schönsten in ganz Ägypten. Das Grab wurde vor einigen Jahren restauriert und ist jetzt nur noch für eine kleine Anzahl Besucher und kurze Zeit am Tag geöffnet. In Deir-el-Medina befinden sich die Ruinen einer pharaonischen Arbeitersiedlung. Mehrere Jahrhunderte lebten hier die Arbeiter und Künstler, die im Tal der Könige arbeiteten. Anhand von Tonscherben, sogenannten Ostrakons, die den alten Ägyptern als Notizzettel dienten, lässt sich der Alltag der Arbeiter rekonstruieren. Sogar ein Streik ist belegt. In der Nähe der Siedlung befinden sich auch die Privatgräber und Kultstätten der Bewohner. |
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Zu einem Königsgrab gehörte stets ein Totentempel. Diese wurden zumeist in der Ebene vor dem Felsengebirge errichtet. Die räumliche Trennung von Grab und Totentempel sollte ebenfalls für Sicherheit sorgen. Der bereits erwähnte Totentempel Amenophis III. ist zwar verschwunden, jedoch haben sich andere erhalten. Beispiele sind das Ramesseum, der Totentempel Ramses des Großen und Medinet Habu, das Ramses III. als Totentempel diente. Diese beiden riesigen Anlagen wurden während der Regierungszeit der jeweiligen Pharaonen auch als Palast genutzt.
Am eindrucksvollsten ist sicherlich der Totentempel der Hatschepsut in Deir-el-Bahari. Der Tempel liegt direkt vor einer steilen Felswand und zeigt eine für Ägypten ungewöhnlich moderne Architektur. Nach dem Tod der Hatschepsut, die 20 Jahre als Pharao regierte, ließ ihr Nachfolger Thutmosis III. den Tempel zum Teil zerstören und die Reliefs der Herrscherin ausmeißeln. |
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EsnaEsna liegt ca. 60 km südlich von Luxor. Meistens kann man den dortigen Tempel im Rahmen einer Nilkreuzfahrt besuchen. Bemerkenswert ist die Anlegemole, sie stammt aus der Zeit des römischen Kaisers Marc Aurel, dessen Kartuschen sie noch heute trägt. Der Tempel von Esna war dem widderköpfigen Gott Chnum sowie einigen anderen Gottheiten geweiht. Der Tempel stand in Verbindung mit vier anderen, heute nicht mehr erhaltenen Tempeln in der Umgebung. Das Besondere am Tempel von Esna ist, dass er 9 Meter unter der heutigen Stadt Esna liegt, also sozusagen in einer Grube. Während des letzten Jahrhunderts wurde der Tempel noch als Baumwolllager genutzt. Vom einstigen Tempel ist heute nur noch eine Säulenhalle erhalten, die einst den Beginn des Tempelinneren bildete. Sie gilt als die schönste aller Tempelbauten der griechisch-römischen Epoche in Ägypten. Errichtet wurde der Tempel von Ptolemäus IV., es finden sich aber auch Reliefs von späteren ptolemäischen Pharaonen und römischen Kaisern. Allerdings wird die Qualität dieser Reliefs im Vergleich zu früheren Epochen eher für mangelhaft gehalten. Auf den Säulen befinden sich Hieroglyphentexte, in denen die Feste des sakralen Jahres in Esna geschildert werden. Dieses sakrale Jahr ist auch in Form eines Kalenders festgehalten. Sogar chiffrierte Hymnen befinden sich an den Tempelwänden. In ihnen wurden die Hieroglyphen durch Widder- oder Krokodilzeichen ersetzt. Von den Griechen wurde Esna Latopolis genannt, da die Einwohner den Lates-Fisch verehrten. Die Fische wurden auf einen nahegelegenen Friedhof beigesetzt. |
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EdfuEdfu liegt ca. 100 km südlich von Luxor. Wenn der Ort nicht im Rahmen einer Nilkreuzfahrt eingeschlossen ist, kann man von Luxor oder Assuan aus, einen Tagesausflug buchen. Der Horus-Tempel ist der besterhaltene in Ägypten. Gerade im überdachten inneren Bereich kann man sich einen guten Eindruck von der Wirkung machen, die einst alle ägyptischen Tempel besessen haben müssen. Manche Räume liegen völlig im Halbdunkel oder erhalten nur durch kleine Öffnungen Licht. An den Deckenplatten sind noch die Rußspuren der Generationen von Viehhütern zu sehen, die hier in späteren Zeiten ihre Lagerfeuer entzündet haben. Der heute vorhandene Tempel wurde 237 v. Chr. erbaut. Die Baumaßnahmen wurden von den Ptolemäern über zwei Jahrhunderte hindurch fortgeführt. Bau und Gründung des Tempels sind in Inschriften auf der Tempelmauer beschrieben. Der Eingangspylon des Horus-Tempels ist der zweitgrößte nach dem ersten Pylon des Karnak-Tempels. Es finden sich hier die üblichen Darstellungen des Pharaos, der Feinde erschlägt. Am Übergang vom Tempelhof ins Innere befindet sich auf der rechten Seite ein Gang, der auf das Tempeldach führt. Mitunter findet sich ein hilfsbereiter Wächter der - gegen ein kleines Bakschisch - bereit ist den Zutritt zu gestatten!! Im Allerheiligsten des Tempels befindet sich noch der steinerne Schrein, in dem das Götterbild stand. Da diese Kultstatuen aus Edelmetall oder Holz mit Einlagen bestanden, sind sie aus allen Tempeln Ägyptens geraubt wurden. In der Nähe stößt man auf einen Raum, in dem einst die heilige Sonnenbarke aufbewahrt wurde. Eine Rekonstruktion, die auf Reliefs im Tempel beruht, steht heute dort. Interessant ist der Umgang, der sich um das Tempelinnere zieht. Guterhaltene Darstellungen zeigen unter anderem Horus, der gegen Nilpferde, als Verkörperungen des "bösen" Gottes Seth, kämpft. Die Gesichter der Götter und Pharaonen wurden vermutlich während der christlichen Zeit ausgemeißelt. |
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Kom OmboKom Ombo liegt ca. 40 km nördlich von Assuan. Wenn der Ort nicht im Rahmen einer Nilkreuzfahrt eingeschlossen ist, kann man den dortigen Tempel von Luxor oder Assuan aus besuchen. Der Tempel von Kom Ombo liegt auf einer Erhebung direkt am Nilufer. Vom Tempel hat man einen schönen Blick auf den Nil und die umliegenden Felder. Errichtet wurde die Anlage in der ptolemäischen Zeit Ägyptens, hier wurden parallel der Krokodilgott Sobek und der falkenköpfige Haroeris sowie einige andere Gottheiten verehrt. Am Eingang des Tempels sind in einem kleinen Hathor-Heiligtum Krokodilmumien von einem nahegelegenen Tierfriedhof ausgestellt. Das besondere am Kom Ombo-Tempel ist die Anlage als Doppeltempel. Er ist in zwei symmetrische Hälften aufgeteilt: die linke Seite für Haroeris, die rechte für Sobek. Die Reliefs im Inneren sind gut erhalten und im typischen "runden" ptolemäischen Stil ausgeführt. Es zeigen sich jedoch Spuren des Niedergangs, so haben die Künstler sich nicht immer an den typischen ägyptischen Kanon gehalten. Interessant ist noch ein tiefer Brunnen auf dem Tempelgelände. Die Fremdenführer behaupten, dass hier die heiligen Krokodile gehalten wurden, doch diente er wohl einfach der Wassergewinnung. |
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AssuanAssuan liegt ungefähr 750 km südlich von Kairo. Der Ort wurde wegen seines trockenen Klimas schon im vorigen Jahrhundert als Winterkurort geschätzt. Hier wohnen vor allem Nubier. Des Weiteren befand sich einst auf der Insel Elephantine die Hauptstadt des 1. oberägyptischen Gaues. Besonders reizvoll ist eine Bootsfahrt auf dem Nil mit einer traditionellen Felukke. Dabei kann man zum Beispiel am Ufer von Elephantine das berühmte Nilometer sehen. Hier wurde der Wasserstand des Nils bei Eintreten der Flut gemessen. In selbstgebastelten Booten kommen Kinder zu den Touristen gerudert und singen Lieder. Empfehlenswert ist ein Besuch der Lord Kitchener Insel mit seinem botanischen Garten. Auf einer Anhöhe am westlichen Nilufer liegt das Mausoleum des Aga Khan. Der 1957 gestorbene religiöse Führer der Ismailiten, der sich von seinen Anhängern in Gold aufwiegen ließ, ist hier beigesetzt. |
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| Monat | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | | Temperatur Tag | 24 | 26 | 31 | 36 | 40 | 42 | 42 | 42 | 40 | 37 | 31 | 26 | | Temperatur Nacht | 10 | 11 | 14 | 18 | 23 | 25 | 26 | 26 | 24 | 21 | 16 | 12 | | Sonnenstunden | 9 | 10 | 10 | 11 | 11 | 12 | 12 | 12 | 11 | 10 | 10 | 9 | | Regentage | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
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Der unvollendete Obelisk Die Steinbrüche von Assuan waren in der Zeit der Pharaonen die Lieferanten des rötlichen Assuan-Granits. In ihnen kann man heute den unvollendeten Obelisk besichtigen. Er wäre der größte Obelisk Ägyptens geworden, aber vor der Vollendung zeigten sich Risse im Gestein. Seit 1970 staut der High Damm bei Assuan den Nil und bildet so den Nasser-See. Zwar ist Ägypten nun nicht mehr von der jährlichen Nilüberschwemmung abhängig, aber die Hoffnungen, die man mit dem Bau des Staudammes verband, haben sich nicht alle erfüllt. Dutzende bedrohter Denkmäler mussten damals von der Unesco vor den steigenden Fluten des Nils gerettet werden. So zum Beispiel die Tempelanlagen auf der Insel Philae, die auf der höher gelegenen Insel Agikia wieder aufgebaut wurden. Philae wurde auch als "Perle Ägyptens" bezeichnet und muss, alten Zeichnungen zufolge, einen äußerst malerischen Anblick geboten haben. Die Insel war der Göttin Isis geweiht, die heutigen Tempelanlagen stammen aus der ptolemäischen und römischen Zeit. Es fanden sich jedoch auch ältere Spuren von Tempelbauten. Interessant ist, dass die letzte erhaltene Hieroglypheninschrift in Philae gefunden wurde. Sie stammte aus dem Jahr 394 n. Chr. Erst im 6. Jahrhundert wurde der Tempel endgültig geschlossen und von den Christen genutzt. |
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Abu SimbelDer gigantische Felsentempel Ramses des Großen liegt ca. 280 km südlich von Assuan. An seinem ursprünglichen Standort war auch er durch den Bau des Assuan-Staudammes gefährdet. In einer internationalen Gemeinschaftsaktion wurden der große Tempel und der kleinere Hathor-Tempel aus dem Felsen gesägt und an einer sicheren Stelle wieder aufgebaut. Es war sogar möglich den Tempel wieder so exakt auszurichten, dass Besucher auch heute noch ein besonderes Schauspiel erleben können. Zweimal im Jahr, zur Tag- und Nachtgleiche, fallen die Strahlen der aufgehenden Sonne ins Allerheiligste und beleuchten die dort aufgestellten vier Sitzfiguren. Diese Statuen stellen die Götter Ptah, Amun, Re und den vergöttlichten Ramses selber dar. Entdeckt wurde Abu Simbel 1813, damals waren nur die Köpfe der Kolossalstatuen im Sand sichtbar. 1817 wurde der Tempel dann durch Giovanni Belzonni ausgegraben. Vollendet wurde der Tempel im 30. Regierungsjahr Ramses II., vermutlich anlässlich seines ersten Sed-Festes. Der große Felsentempel wird von vier 21 Meter hohen Kolossalstatuen des Pharaos flankiert. Eine der Statuen wurde bereits im Altertum durch ein Erdbeben beschädigt. Über dem Eingang befindet sich in einer Nische eine Statue des Gottes Re, am oberen Rand der Fassade sind betende Paviane dargestellt. Im Inneren des Tempels befinden sich Darstellungen der berühmten Schlacht von Kadesch und anderer Kriege. Die Schlacht von Kadesch wurde von Ramses II. immer als Sieg dargestellt, obwohl es eher ein Unentschieden war, bei dem er mit viel Glück einer Niederlage entging. Interessant sind vor allem Darstellungen des Pharao, die ihm vor dem Gott Ramses, also im Grunde vor sich selbst, zeigen. Der kleinere Felsentempel der Göttin Hathor wird in seiner Front von vier, 10 Meter hohen, Statuen Ramses II. und zwei Statuen der Nefertari, seiner Gemahlin, beherrscht. Zu ihren Füßen sind, wesentlich kleiner, andere Mitglieder der Familie dargestellt. Im Tempel wurde, neben Hathor, Nefertari selber verehrt. Nefertari nahm im Leben des Pharao eine bedeutende Rolle ein und wurde auch nach ihrem Tod immer wieder in Bauwerken Ramses II. dargestellt. |
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Das Rote Meer"..dieser vorzügliche Korridor zart getönter Berge und strahlenden Wassers... hier und nirgendswo anders befindet sich das Vestibül zwischen Levante und Tropen." E.M. Forster über den Golf von Suez.", l923 Die ägyptische Küste des Roten Meeres verläuft vom Golf von Suez bis an die sudanesische Grenze. Die mineralreichen rötlichen Gebirgszüge verleiteten die Seefahrer der Antike dazu, das Meer „mare rostrum“ zu nennen, oder Rotes Meer. Eremiten, auf der Suche nach Einsamkeit, gründeten hier die ersten christlichen Klöster; sie teilten sich die Wildnis mit kameltreibenden Beduinenstämmen. Heute bleiben die Kalksteinschluchten und Wadis der östlichen Wüste weitgehend von Menschen unerforscht, aber sie bieten einen Lebensraum für Herden von Steinböcken und Gazellen. Doch das Rote Meer selbst, gespickt mit Korallenriffen, umgeben von antiken Häfen und voll des Unterwasserlebens, hat eine reiche maritime Geschichte, die bis auf die Zeit der Pharaonen zurückgeht.
Schiffe sind das Rote Meer auf und ab gesegelt, seit es für phönizische und ägyptische Händler die wichtigste Route nach Indien darstellte. In jener Zeit liefen Schiffe beladen mit Kupfer, Kochtöpfen und Kleidern aus el-Quseir und Berenice aus und kehrten mit Elephanten, Elfenbein, Edelsteinen und Gewürzen zurück. Jahrhunderte lang blieb das Rote Meer Schauplatz von Schiffsunglücken und ein Abenteuerplatz für Schmuggler, Kaufleute, Piraten und Pilger. Mit der Erö?ffnung des Suez Kanals 1869 übernahm das Rote Meer erneut die Rolle einer internationalen Handelsroute und "Brücke nach Indien" für europäische Reisende. "Das magische Tanzen des Riffes geht weiter… jede Nacht, mit unverändertem Rhythmus, in der Stille von tausend Lärmen aus der Tiefe des Ozeans." David Doublit, "The Red Sea". Die thermischen Winde, die einst Segelboote nach Osten wehten, bringen noch immer Tausende von Zugvögeln an die Küste des Roten Meeres, wodurch diese zum Paradies für Ornithologen wird. Sonnenanbeter entspannen sich an weißen Sandstränden oder finden Schatten in den Mangrovenlagunen, welche die Küste säumen, während Schnorchler die Riffe erkunden. Das Unterwasserwunder des Roten Meeres bleibt: eine lebendige Tapete leuchtender Korallen und exotischer Fische, die darauf warten von Ihnen entdeckt zu werden. |
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El GounaEtwa 20 km nördlich von Hurghada befindet sich „das kleine Venedig“ am Roten Meer, El Gouna. Das kleine Touristendorf besitzt einen eigenen Yachthafen und einen 18-Loch-Championship-Golfplatz. Das Dorf ist umgeben von künstlich erschaffenen Lagunen und wurde im ägyptischen Beduinenstil erbaut. Die morgenländische Stimmung lädt Sie zu einem Bummel durch die interessanten Innenhöfe und verschlungenen Alleen mit kleinen Boutiquen und Restaurants, die Sie mit zahlreichen kulinarischen Angeboten verwöhnen, ein. |
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HurghadaHurghada wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet und ist heute das wichtigste Touristenzentrum am Roten Meer und ein internationales Zentrum für Wassersport. Alles was in oder auf dem Wasser stattfindet ist hier möglich… Windsurfen, Segeln und Hochseefischen, Schwimmen und vor allem Schnorcheln und Tauchen. Die einzigartigen Unterwassergärten vor der Küste zählen zu den besten Tauchplätzen der Welt. Unternehmen Sie eine Tagesfahrt auf die Giftuninsel, zum Schnorcheln und Sonnenbaden. Wenn Sie nicht gerade im Wasser sind, können Sie einen Einkaufsbummel durch die Boutiquen unternehmen, sich in den luxuriösen Hotelanlagen entspannen oder das Aquarium besuchen. Am in der Nähe gelegenen Mons Porphyritis sind römische Ruinen zu besichtigen und es werden Tagesausflüge und mehrtägige Safaris in die Berge des Roten Meeres per Kamel oder per Geländewagen angeboten. |
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| Monat | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | | Temperatur Tag | 21 | 21 | 23 | 26 | 30 | 31 | 33 | 33 | 31 | 28 | 26 | 22 | | Temperatur Nacht | 10 | 10 | 12 | 16 | 21 | 24 | 25 | 25 | 23 | 20 | 16 | 12 | | Sonnenstunden | 8 | 9 | 10 | 11 | 11 | 14 | 13 | 13 | 12 | 10 | 9 | 8 | | Regentage | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | | Wassertemperatur | 22 | 21 | 22 | 23 | 25 | 26 | 27 | 28 | 27 | 27 | 25 | 24 | |
Sahl HasheeshNur knapp 20 km südlich von Hurghada liegt Sahl Hasheesh und bietet, neben märchenhaften Hotels, eine neue „Altstadt“ mit dem Flair aus 1001 Nacht sowie unvergessliche Tauchreviere, Golfplätze und einen Yachthafen. |
Makadi Bay & Soma BayEine der schönsten Buchten Ägyptens liegt ca. 35 km südlich von Hurghada. Die Makadi Bay bietet lange Sandstrände und gilt als ideales Tauchrevier. Tauchen und Schnorcheln Sie in kristallklarem Wasser durch die prachtvolle Unterwasserwelt. Das Makadi Bay Center bietet eine Reihe von Einkaufsmöglichkeiten sowie Cafés und Restaurants. Am Abend kann man in der Disko bei orientalischer und internationaler Musik den Tag ausklingen lassen. Etwas südlicher befindet sich der exquisite Urlaubsort Soma Bay. Sportbegeisterte finden hier ein erstklassiges Surf- und Golfparadies vor. Auf dem 18-Loch-Golfplatz können Sie Ihr Handicap verbessern oder Schnupperkurse belegen. |
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SafagaSafaga ist eine geschäftige Hafenstadt mit mehreren Touristendörfern speziell für Taucher nebst einer Handvoll Hotels und einigen ausgezeichneten Fischrestaurants. Die unberührten Strände und der ständige starke Wind machten Safaga zu einem idealen Veranstaltungsort der Windsurfing Weltmeisterschaften 1993. Tagesausflüge auf die Tobia Insel und zum Mons Claudianus in den Bergen können arrangiert werden. |
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El-QuseirEl Quseir war lange Zeit eine der wichtigsten Hafenstädte am Roten Meer. Von hier aus unternahm bereits Königin Hatschepsut ihre Expedition in das ferne Land Punt. Der Legende zufolge kehrten die Expeditionsteilnehmer mit zwei lebenden Panthern und 31 Weihrauchbäumen zurück. Die einstige strategische Bedeutung der Stadt wird durch die Festung des Sultan Selim aus dem 16. Jahrhundert belegt die noch immer im Zentrum der Stadt steht. Heute ist El Quseir ein ruhiges Städtchen mit Sandstränden klarem Wasser und Korallenriffen. Die Gebirgsstraße nach Qift im Niltal folgt einer alten Karavanenroute durch das Wadi Hammamat und führt an mehreren pharaonischen und römischen Altertümern vorbei. Eine neue Straße, die direkt von El Quseir nach Luxor führt, soll demnächst eröffnet werden. |
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Marsa AlâmMarsa Alâm, einst ein kleines Fischerdorf, wird zunehmend bekannter und mit der Eröffnung des internationalen Flughafens entwickelt sich der Ort zu einem gefragten Urlaubsgebiet am Roten Meer. Vor der Küste liegen zahlreiche Riffe, das ist auch der Grund, warum sich die vor wenigen Jahren noch verschlafene Region mittlerweile zum aufstrebenden Ferienareal vor allem für Tauchurlauber entwickelt hat. Hier finden Freunde der Unterwasserwelt zahlreiche vorgelagerte Riffe mit spektakulären Plätzen wie das Elphinstone Riff oder das Shaab Marsa Alâm, ein Korallenriff mit einer Fläche von 100 Quadratmetern. Das hufeisenförmige Shaab Samadai etwas weiter südlich und drei Meilen vor der Küste gelegen, wird regelmäßig von Delfinen besucht und wird daher auch "Dolphinhouse" genannt. Eine Vielzahl an Meeresbewohnern, wie große Schildkröten und Gitarrenhaie, kann man in den ausgezeichneten Tauchgebieten um Marsa Alâm sehen. Die Riffe sind zum Teil bequem vom Strand aus erreichbar. Tauchen um Marsa Alâm ist vergleichbar mit Tauchen in Hurghada oder Sharm El Sheikh vor zwanzig Jahren: kaum berührte Plätze von hervorragender Qualität. Marsa Alâm ist auch eine ideale Basis für einen Angelurlaub. Der Dokki Jagdklub unterhält hier eine Herberge und kann Hochseefischtouren organisieren. |
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KlösterDas St. Antoniuskloster und das benachbarte St. Pauluskloster sind die ältesten Klöster Ägyptens. Sie liegen tief verborgen und beziehen ihr Wasser aus Gebirgsquellen. In beiden Klöstern werden noch heute Rituale eingehalten, die sich in den vergangenen 16. Jahrhunderten wenig verändert haben. Die Klöster können von Kairo, Suez oder Hurghada aus besucht werden. Übernachtungen in den Klöstern sollten im Voraus arrangiert werden. Das St. Antoniuskloster wurde 356 n. Chr., kurz nach dem Tod des Heiligen Antonius gegründet. Heute zählen zu der Anlage ein Garten, eine Mühle, eine Bäckerei und eine Bibliothek mit über 1700 Manuskripten. Die St. Antoniushöhle, in der Antonius als Eremit lebte, ist einen 2 km langen Fußmarsch vom Kloster entfernt und liegt 680 Meter über dem Roten Meer. Von hier aus hat man einen einmaligen Blick auf Berge und Meer. |
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Sharm El-SheikhSharm El-Sheikh ist zweifellos das Zentrum des Wassersports auf der Sinaihalbinsel. Wie in Hurghada finden sich auch hier zahlreiche Hotels und Feriendörfer. Die touristische Infrastruktur ist mit Tauchschulen, Wassersportanbietern usw. gut entwickelt. |
Klimatabelle Sharm el Sheikh |
| Monat | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | | Temperatur Tag | 21 | 22 | 25 | 29 | 34 | 34 | 34 | 35 | 32 | 31 | 27 | 23 | | Temperatur Nacht | 9 | 10 | 13 | 17 | 21 | 24 | 25 | 26 | 23 | 20 | 16 | 12 | | Sonnenstunden | 8 | 8 | 9 | 10 | 10 | 12 | 12 | 12 | 11 | 10 | 9 | 8 | | Regentage | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | | Wassertemperatur | 21 | 20 | 21 | 22 | 24 | 25 | 26 | 27 | 27 | 26 | 24 | 23 | |
Na’ama BayDie im Norden der Stadt gelegene Na’ama Bay ist das kleine Las Vegas der Ägypter. Auch für Tauchliebhaber ist die Bucht ein Paradies. Die abwechslungsreiche Unterwasserwelt bietet exotisch Fische und farbenprächtige Korallen. Für gute Urlaubsunterhaltung sorgen: Hard Rock Cafe, McDonald’s, Outdoor-Kartbahn, Nightclubs und mehrere offizielle Spielcasinos. |
TabaTaba liegt in der Nähe des Grenzübergangs zwischen Ägypten und Israel. Auf der nahen Pharaoneninsel kann man eine Kreuzritterburg besichtigen. Das Taba Hilton Hotel liegt an der Spitze des Golfs von Akaba mit Blick auf Jordanien, Israel und Saudi-Arabien. |
Nabq BayDie Bucht liegt ca. 20 km nördlich von Sharm El Sheikh. Die Nabq Bay ist ein Eldorado für Taucher, denn die Bucht verfügt über ein etwa 500 m weites Plateau-Riff. Man kann im kristallklaren, tiefblauen Meer schon beim Schnorcheln viele farbenprächtige Fischarten sehen. |
DahabDahab ist ein kleines ehemaliges Fischerdorf im Süden der Sinai-Halbinsel. Das Wort bedeutet im Ägyptisch-Arabischen „Gold“. Möglich, dass hier tatsächlich einmal Gold gefunden wurde. An der südlichen Strandpromenade befindet sich die Ausgrabungsstätte eines 1989 unter dem Al Mashraba Hügel freigelegten Leuchtturms. |
Ras MohamedAuf dem südlichsten Zipfel der Sinaihalbinsel gelegen, findet sich hier ein Paradies der Korallengärten und tropischen Fische. Gerade anspruchsvolle Taucher kommen an den steilen Felsküsten auf ihre Kosten. Die ganze Umgebung ist mittlerweile ein Naturschutzgebiet. Sehenswert ist das Hai-Observatorium. |
NuweibaDie Nuweiba-Oase liegt am Golf von Akaba, ca. 70 km südlich der israelischen Grenze, bei Eilat. Hier finden sich feine Sandstrände und wunderbare Tauchreviere. |
Mount SinaiAuch als Mosesberg oder Gebel Musa bekannt. Hier soll Moses, in 2285 Metern Höhe, die zehn Gebote empfangen haben. Der Berg ist auf einem bequemen Kamelpfad in ungefähr 3 Stunden oder über den Pilgerweg, mit ca. 3000 Stufen, recht anstrengend, in gut 2 Stunden zu erreichen. Beeindruckend ist der Sonnenaufgang auf dem Gipfel. |
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KatherinenklosterDas Katherinenkloster wurde Mitte des 6. Jahrhunderts gebaut. Das Kloster ist von einer hohen Mauer umgeben, so daß es eher einer Festung gleicht. Tatsächlich wurde das Kloster mehrere Jahrhunderte von Kreuzrittern beschützt. Bewohnt wird es noch heute von griechisch-orthodoxen Mönchen. Berühmt sind die umfangreiche Handschriftensammlung des Klosters (nur die Vatikanbibliothek besitzt mehr) und die zahlreichen prächtigen Ikonen. Etwas bizarr ist der Friedhof des Klosters. Hier gibt es nur 6 Gräber. Bei jeder Bestattung wird das älteste Grab geöffnet, um Platz zu schaffen. Die Leichenteile werden dann im Gebeinhaus, Schädel und Knochen getrennt, aufbewahrt. |
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